Highlights des Jahresberichts 2024-25

Das Centre for Atlantic and Global Studies hat im Jahr 2024-25 im Rahmen seiner Forschungsnetzwerke seine Aktivitäten weiter ausgebaut. Zahlreiche Vorträge, Gastauftenthalte und Forschungsreisen wurden über das Center for Advanced Latin American Studies (CALAS) und das Verbundprojekt ConnecCaribbean / Connected Worlds durchgeführt. Mit dem CEAGS verbunden sind z.B. das Postdoktorand*innenprogramm mit afrikanischen Universitäten Knowledge for Tomorrow: Postdoctoral Fellowships in the Humanities in Sub-Saharan and North Africa, das mehrjährige Forschungsprojekt IberLAND: Beyond Property. Law and Land in the Iberian World (1510-1850), die Emmy Noether-Nachwuchsgruppe “Hollywood Memories. Cinematic Remaking and the Construction of Global Movie Generations” sowie die Projekte “Global Situation Analysis on the Health of Indigenous Peoples”, gefördert von der WHO und „Ethnografische und anthropologische Kriegsbeute aus militärischen Expeditionen in Deutsch-Ostafrika als Sammlungsgut für deutsche Museen“ gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste.

Projekte für die jüngst umfangreiche Drittmittel eingeworben worden sind das „Change Fellowship“ (VolkswagenStiftung) von Dr. Javier Lastra-Bravo (At the Crossroads of Global Just Energy Transition: EU's Lithium Policy and Its Impact on Indigenous Communities in South America's Lithium Triangle), die von der DFG geförderte ortverteilte Forschungsgruppe von Prof. Dr. Anja Bandau zum Thema "TransExil, Verhandlungen von Ästhetik und Gemeinschaft im postrevolutionären Mexiko" und die Emmy-Noether-Forschungsgruppe von Dr. Carmen Becker "Die Reproduktion von Religion in säkularen Gesellschaften".

Die Expertise von Mitgliedern des CEAGS finden national und international Beachtung, wie z.B. das von Prof. Dr. Brigitte Reinwald (Afrikanische Geschichte) mit herausgegebenen Buch Das Auswärtige Amt und die Kolonien, Geschichte, Erinnerung, Erbe zeigt, das im Juni 2024 im Auswärtigen Amt vorgestellt wurde.

Zudem haben die Nachwuchswissenschaftler*innen des CEAGS zwei Dissertationen verteidigt (Dr. des Natascha Rempel zur kubanischen Kulturzeitschrift "Diásporas" und transatlantischen Intellektuellen und Dr. des. Ronja Hollstein zum Diskurs der kolumbianischen Guerrillagruppe FARC-EP in den Friedensprozessen von El Caguán (1998- 2002) und La Habana (2012-2016)" und eine weitere eingereicht (Wolf Behnsen: Zerbrochene Ketten und zerbrochene Träume: christliche Mission und die Transformation der Unfreiheit in Suriname, 1863-1900).